Photovoltaikanlagen über 20 Jahre – Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für eine unabhängige Bewertung
Ihre PV-Anlage ist Baujahr 2000 bis 2006?
Dann gehört sie zur ersten Generation der Photovoltaikanlagen in Deutschland. Viele dieser Anlagen produzieren auch heute – mehr als zwei Jahrzehnte später – zuverlässig Solarstrom.
Doch nach über 20 Jahren beginnt ein neuer Lebensabschnitt Ihrer Photovoltaikanlage.
Der Wechselrichter hat häufig bereits seine technische Lebensdauer erreicht oder wurde ersetzt. Kabel, Steckverbinder und Schutzeinrichtungen sind jahrzehntelang Wind, Wetter und UV-Strahlung ausgesetzt. Gleichzeitig endet bei vielen Anlagen die EEG-Förderung oder Betreiber möchten von der bisherigen Volleinspeisung auf Eigenverbrauch mit Überschusseinspeisung umstellen.
Genau jetzt ist der richtige Zeitpunkt, den technischen Zustand der gesamten Anlage unabhängig bewerten zu lassen.

Warum eine Prüfung nach über 20 Jahren sinnvoll ist
Photovoltaikmodule altern vergleichsweise langsam. Die größten Veränderungen betreffen meist nicht die Module selbst, sondern die elektrische Infrastruktur der Anlage.
Im Laufe der Jahre können unter anderem folgende Veränderungen auftreten:
- Alterung der DC-Leitungen
- Korrosion an Steckverbindern
- Defekte Modulanschlussdosen
- Verschleiß des Wechselrichters
- Beschädigungen durch Tiere oder Witterung
- Veränderungen an der Gebäudeinstallation
- Fehlende oder unvollständige Dokumentation
Viele dieser Punkte bleiben im Alltag unbemerkt und werden erst im Rahmen einer fachgerechten Prüfung sichtbar.
Von der Volleinspeisung zur Überschusseinspeisung
Ein Großteil der Anlagen aus den Jahren 2000 bis 2005 wurde ausschließlich zur Volleinspeisung errichtet.
Heute möchten viele Betreiber den erzeugten Solarstrom selbst nutzen und ihre Anlage auf Überschusseinspeisung umstellen. Häufig erfolgt gleichzeitig:
- Austausch des Wechselrichters
- Einbau eines Batteriespeichers
- Installation eines Energiemanagementsystems
- Erneuerung des Zählerschrankes
- Modernisierung der elektrischen Anlage
Diese Maßnahmen stellen regelmäßig eine Änderung der Kundenanlage dar.
Aktuelle Technische Anschlussbedingungen (TAB)
Mit der Änderung der Kundenanlage sind die aktuellen Technischen Anschlussbedingungen (TAB) des zuständigen Netzbetreibers zu beachten.
Hierbei greifen unter anderem die Anforderungen der
- VDE-AR-N 4100
Technische Regeln für den Anschluss von Kundenanlagen an das Niederspannungsnetz - VDE-AR-N 4105
Erzeugungsanlagen am Niederspannungsnetz
Je nach Umfang der Änderung können dadurch Anpassungen an der bestehenden elektrischen Anlage erforderlich werden.
Gerade ältere Anlagen entsprechen häufig nicht mehr vollständig den heutigen technischen Anschlussregeln.
Eine frühzeitige Bestandsaufnahme verhindert spätere Überraschungen während der Umrüstung.
Welche Fragen sollte man vor einer Umrüstung beantworten?
Vor der Investition in einen neuen Wechselrichter oder Batteriespeicher sollte geklärt werden:
✓ Ist die bestehende PV-Anlage technisch noch in einem guten Zustand?
✓ Sind Module, DC-Leitungen und Steckverbinder weiterhin sicher?
✓ Ist der Wechselrichter wirtschaftlich weiter zu betreiben?
✓ Entspricht die Kundenanlage den aktuellen Anforderungen?
✓ Welche Anpassungen fordert der Netzbetreiber?
✓ Ist der Zählerschrank für die geplante Modernisierung geeignet?
✓ Lohnt sich eine Modernisierung oder ist ein Repowering sinnvoller?
Was ich für Ihre Ü20-PV-Anlage beurteile
- Sichtprüfung der gesamten Photovoltaikanlage
- Bewertung des Zustands der PV-Module
- Prüfung der DC-Verkabelung und Steckverbinder
- Beurteilung des Wechselrichters
- Bewertung der elektrischen Sicherheit
- Prüfung der Dokumentation und Anlagenausführung
- Beurteilung der Modernisierungsfähigkeit
- Einschätzung zum Weiterbetrieb oder Repowering
- Technische Bewertung vor Umstellung auf Überschusseinspeisung
- Dokumentation festgestellter Mängel und Handlungsempfehlungen
